Heute am Frühstückstisch

Ich: (Schlürfe meinen Kaffee.)

Meine innere Ideenschleuder: Mach doch mal eine Seminar, da gibt es was Interessantes über erzählendes Sachbuchschreiben.

Meine innere Kritikerin: WAS? Noch eine neue Idee? Sie hat doch schon 2,3, nein 4, die sie noch nicht umgesetzt hat.

Innere Ideenschleuder: Also lieber einen Schreiburlaub am Bodensee oder in Griechenland, also da gibt es ...

Innere Kritikerin: Sie soll sich lieber hinhocken und ihren Krimi weiterschreiben. Es bringt gar nichts, jetzt über neue Ideen nachzudenken. (zu mir) Du verzettelst dich nur. Hör nicht auf die Ideenschleuder, sie ist gerade deine Fluchtberaterin.

Ich: WIESO???

Innere Kritikerin: Wie lange hast du nicht mehr geschrieben?

Ich: 7 Tage.

Innere Kritikerin: Weißt du noch, was als nächstes ansteht?

Ich: (senke den Kopf und trinke Kaffee)

Innere Ideenschleuder: Sie hat einen guten Plan, 14 Notizzettel voller Ideen, außerdem ein DinA4 Notizbuch mit Recherchematerial. Sie muss sich keine Sorgen machen, der Plot steht.

Innere Kritikerin: Na also! Das Projekt hat jetzt wie viele Seiten?

Ich: (öffne die Datei) 148! Ich dachte es wäre erst 110 oder so.

Beide (im Chor): Na also!

Ich: Also was? Ich habe keine Idee, wie ich die nächste Szene schreiben soll.

Innere Ideenschleuder: Es gibt ein Seminar ...

Innere Kritikerin: Kein Seminar, jetzt nicht, sie braucht Ideen für das nächste Kapitel ...

Innere Ideenschleuder: Manchmal hilft es, wenn man sich eine Auszeit nimmt, am Bodensee oder ...

Innere Kritikerin: Kannst du mal aufhören, an den Bodensee zu denken!? Konzentriere dich auf den Krimi und bring mal ein paar Ideen dafür!

Innere Ideenschleuder: Dazu müsste ich erstmal wissen, was ansteht.

Innere Kritikerin: Das kann ich dir genau sagen!

Beide (im Chor): Imm einen Stift in die Hand! Papier her!

Ich: (tu, was sie verlangen) Endlich arbeitet ihr zusammen!

 

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