Fußball – oder was anderes

Anlässlich der EM krame ich heute meinen Roman "Fußballtöchter" hervor und blättere wehmütig darin. Es ist mein erster veröffentlichter Roman. 2012.

 

Jim Baker vom Querverlag rief mich an, nachdem er das Lektorat gemacht hatte und sagte: "Erschrecke nicht, wenn du die vielen Zeichen am Rand siehst, du hast einen ganz wunderbaren Roman geschrieben."

Das tut heute noch gut.

 

Ich fürchte nämlich, dass viele den Roman nicht in die Hand nehmen, weil sie meinen, Fußball, besonders Frauenfußball, würde sie nicht interessieren.

 

Dabei ist es in erster Linie eine Geschichte über Frauenfreundschaft. Wie Susi, Gerda, Hannelore und Annegret zusammenhalten, gemeinsam für etwas kämpfen und die Zickereien unter Mädels gar nicht erst anfangen.

 

Eine Freundschaft unter Frauen, von der ich träume. Wir sollten alle zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen und uns daran freuen, wie viel wir gemeinsam haben. 

Deswegen könnten die Frauen in meinem Roman auch etwas ganz anderes tun als Fußball spielen: Yoga, Tennis, Boxen ...

 

Für mich war es ein interessanter Ausflug in die Anfänge des Frauenfußballs und vor allem liebe ich es, wenn mir Leserinnen schreiben und erzählen, wie es bei ihnen damals war, als sie kickten, auf der Straße, zum Spaß oder mit voller Begeisterung im Verein.

Es hat sich viel getan seit den 70 ern und das ist gut so.

 

Wer es noch nicht kennt: "Fußballtöchter". Ein Buch über starke Frauenfreundschaften – dem kann ich es ans Herz legen. Es ist nämlich mein Herzstück, weil es mein erstes ist.

 

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